The Jesus Festival 1.8.-5.8.2012
In aller Vielfalt dreht es sich immer um den einen, den Meister aller Meister, dem wahren König der Herzen, dem Peacekeeper No. 1
Vision des Festivals
Welcome Home – für einige langjährige Freakstockteilnehmer ist das Freakstock der eine Fixpunkt im Jahr. Für sie ist Freakstock das Familientreffen der Jesus Freaks. Andere freuen sich auf den bunten, subkulturellen Musikmix. Für sie ist Freakstock das größte und schönste christlich-alternative Musikfestival der Welt. Andere schätzen die nichtkommerzielle Dynamik des Festivals, die Raum fürs mitmischen und sich ausprobieren bietet. Und wieder andere lieben Freakstock, weil es für sie der friedlichste und gleichzeitig coolste Campingplatz der Republik ist.
Freakstock ist für Viele viel Unterschiedliches und soll es auch sein. Doch der rote Faden jedes Freakstocks ist Jesus. Er ist der erste und letzte Festivalteilnehmer. Er macht die Lampen an, lässt die Puppen tanzen und knipst als Letzter wieder das Licht aus. Freakstock ist deshalb sein Festival. Freakstock ist das Jesus-Festival. Freakstock soll für alle Beteiligten ein Ort der Begegnung mit Jesus Christus sein. Jeder Anwesende soll auf persönlicher Ebene sehr gerne »jesusmäßig« herausgefordert werden.
Von daher ist Freakstock in erster Linie eine wilde Wiese auf der es unheimlich viel über den Gärtner aller Gärtner zu entdecken und zu bestaunen gibt.
Zielgruppen
Das Freakstock richtet sich primär an die alle, die sich als Teil der Jesus Freaks-Bewegung begreifen.
Hier treffen sie sich, hängen zusammen ab, haben Spaß und segnen sie sich. Darüberhinaus sind auch alle willkommen, die weder einen Hut mit Jesus Freaks- noch mit Jesus-Sticker im Schrank liegen haben und Lust verspüren eine gute Zeit auf der »wilde Wiese« zu verbringen. Und natürlich ist das Freakstock auch ein offener und spannender Ort für die »Glaubensgeschwister« sämtlicher Konfessionen, die sich für die Jesus Freaks-Bewegung interessieren.
Werte
Die Organiation des Freakstocks findet auf der Grundlage der Werte Wachstum, Leidenschaft, Ehrlichkeit und Unabhängigkeit statt. Diese Werte entwicklen sich aus der Fokusierung auf Jesus und dem Wunsch, dass Jesus das Festival durch und durch prägt. So ist das Freakstock offen für quantitatives und qualitatives Wachstum, das Jesus schenkt oder eben nicht schenkt. Denn das Freakstock will in der Nachfolge von Jesus auf allen Ebenen leidenschaftlich, ehrlich, also echt und transparent, und unabhängig von kommerziellen, sekulären und christlichen Strömungen sein.
Hauptseminar
Kernbestandteil des Freakstocks sind die täglichen Hauptseminare. Zwischen 15:30 und 17:30 Uhr findet am Donnerstag, Freitag und Samstag und zwischen 11:00 und 14:00 Uhr am Sonntag findet an drei Veranstaltungsorten auf dem Festivalgelände das Hauptseminar statt. Parallel dazu wird kein anderes Programm angeboten und alle Non-Food-Stände sind während dieser Zeit geschlossen.
Das Hauptseminar beleuchtet das jährliche Freakstock-Thema und nähert sich ihm aus unterschiedlichen Perspektiven. So gibt es einen zentralen Schwerpunkt, der durch seine vielfältige Darstellung Raum für die Weite und Größe Gottes lässt und einen regen Austausch während des Festivals fördert.
Neben dieser inhaltlichen Komponente schlägt das Hauptseminar aber auch immer einen Bogen in die Lebenswirklichkeit. Es entsteht ein Raum für persönliche Veränderung und geistliches Wachstum.
Hier zeigt sich sehr stark, dass das Freakstock nicht nur eine mal lustige, mal intellektuell anregende Veranstaltung ist, sondern eine ernstahfte Möglichkeit, um in der Begegnung mit Jesus Lebensweichen zu stellen oder neu zu justieren.
Mitarbeiter
Das Freakstock ist eine Veranstaltung, die nur durch das ehrenamtliche Engagement von vielen Einzelnen stattfinden kann. Auch deshalb genießen Mitarbeiter des Festivals einen enorm hohen Stellenwert. Sie arbeiten nicht für das Freakstock. Mitarbeiter sind Freakstock. Deshalb gibt es innerhalb der Mitarbeiter keine Abstufung nach »wertvoll« oder »weniger wertvoll«. Und leitende Mitarbeíter sind auch »keine dienenden Leiter«, sondern »leitende Diener«.
Bands und Sprecher des Festivals sind somit auch keine »Stars«, sondern genauso viel oder wenig »Star«-behaftet wie jeder andere Mitarbeiter auch.
Die Mitarbeiter gliedern sich in verschiedene Organisations- und Arbeitsbereiche. Der zentrale Organisationsbereich ist das Dreamteam, das ein Teil des »Jesus Freaks International«-Leitungskreises ist. Es ist zuständig für die Gesamtorganisation, die Entwicklung neuer Ideen, die Organisation und Durchführung von Zukunftswerkstätten, Agenda, das Controlling und die Qualitätssicherung.
Der zentrale Arbeitsbereich für die inhaltliche und geistliche Richtung des Festivals ist das Gottes dienstteam. Es erarbeitet das Freakstockthema und gestaltet die Gottesdienste.
Musik Kultur und Kunst
Jesus ist durch und durch multikulturell. Deshalb ist das Freakstock auch für jede Art der kulturellen Betätigung der richtige Ort und wird gefördert. So sind Musik-, Kunst,- Theater-, Independent-, Filmveranstaltungen und Lesungen fester Bestandteil des Freakstocks.
Geschichte
Das Freakstock ist aus einer Seminarveranstaltung hervorgegangen, die 1993 bei den Jesus Freaks in Hamburg mit Mike Turrigiano aus New York stattgefunden hat. Dort ging es um die Vaterliebe Gottes. 1994 fand ein zweites Seminar mit Mike Turrigiano in Hamburg mit über 150 Teilnehmern statt. Durch dieses Wachstum und die Entstehung weiterer Jesus Freaks-Gruppen in anderen deutschen Städten fand das Seminar 1995 in einer Halle in Wiesbaden erstmals in zentraler Lage der Republik unter dem Namen Freakstock statt. Durch die Ergänzung des Seminars um ein paar Veranstaltungselemente und die Auftritte mehrerer Bands wurde das erste Freakstock zu einem fetten Jesus Freak-Happening.
Durch das weitere Wachstum der Begegnung wurde 1996 das Freakstock auf einem Acker in Kulmbach/Neudrossenfeld zu einem Open-Air-Festival. Von 1997 bis 2008 war das Freakstock auf dem Boxberg, der Pferderennbahn von Gotha beheimatet. In dieser Zeit ist das Festival zwischenzeitlich bis zu einer Größe von rund 8.000 Teilnehmern angewachsen.
Die Lärmschutzverordnungen der Stadt Gotha, der Rückgang der Teilnehmerzahlen in 2007 und 2008, die steigende Anzahl an Familien innerhalb der Jesus Freaks-Bewegung und die Neuausrichtung des Festivals haben 2009 zu dem Ortswechsel des Freakstocks in die alte Kaserne Borgentreich bei Höxter geführt. Das Gelände bietet – im Gegensatz zu der Pferederennbahn in Gotha – eine Vielzahl nutzbarer Gebäude und somit auch neue Möglichkeiten für Veranstaltungsangebote und der Unterbringung von Familien. Außerdem findet dort mit der koptischen Kirche, einer der ältesten christlichen Denominationen der Welt, der das Gelände der alten Kaserne gehört, und den Jesus
Freaks, eine der jüngsten christlichen Denominationen, eine interessante Symbiose statt – auch wenn diese ersteinmal nur durch das Mietverhältnis besteht.